Während Dresden um Frieden betet - Rechtsextreme planen Aufmarsch

upday.com 2 godzin temu
Menschen nehmen an einem Gedenkgottesdienst in der Frauenkirche teil (Symbolbild) ROBERT MICHAEL/AFP via Getty Images Getty Images

Dresden erinnerte am Freitag an die Zerstörung der Stadt vor 81 Jahren. Am Morgen legten Vertreter von Stadt und Land auf dem Nordfriedhof Kränze nieder und hielten eine Schweigeminute ab. Am 13. Februar 1945 zerstörten britische und US-amerikanische Bomber die Stadt schwer – eine Historikerkommission ermittelte bis zu 25.000 Todesopfer.

Tagsüber folgen zahlreiche weitere Veranstaltungen. Die Frauenkirche lädt zu Versöhnungsgebeten und einer «Nacht der Stimmen» ein. Die Sächsische Staatskapelle Dresden und die Dresdner Philharmonie geben Sonderkonzerte. Am frühen Abend bilden Menschen eine Menschenkette, um aller Opfer des Krieges zu gedenken und ein Zeichen für Versöhnung und Zusammenhalt zu setzen.

Friedensgebet und Versöhnung

Pfarrerin Angelika Behnke leitete einen Friedensgottesdienst in der Frauenkirche und erinnerte an die Luftangriffe auf Dresden sowie an Kriegsopfer von gestern und heute. Sie rief dazu auf, «nicht nachzulassen, zu bitten und zu beten für den Frieden in der Welt». Die Partnerstadt Coventry in Großbritannien übertrug ein Versöhnungsgebet – deutsche Luftangriffe hatten die Stadt am 14. November 1940 selbst schwer zerstört.

Um 21:45 Uhr läuten alle Kirchenglocken der Stadt – zum Zeitpunkt des ersten alliierten Luftangriffs am 13. Februar 1945. An verschiedenen Orten können Bürger Kerzen anzünden, darunter am Neumarkt und an der Frauenkirche.

Rechtsextreme planen Aufmarsch

Für Samstag kündigen Rechtsextremisten einen Aufmarsch in Dresden an. Diese betrachten die Zerstörung der Stadt als Kriegsverbrechen und versuchen damit, Deutschlands Schuld am Krieg zu relativieren. Gegendemonstranten planen Proteste.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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