In Mexiko-Stadt öffnet eine außergewöhnliche Kunstausstellung: Erstmals seit fast 20 Jahren sind dort wieder bedeutende Werke von Frida Kahlo aus einer legendären Privatsammlung zu sehen. Ab Dienstag zeigt das Museum für Moderne Kunst zehn Gemälde der mexikanischen Künstlerin – eine letzte Gelegenheit, bevor die Sammlung dauerhaft nach Spanien umzieht.
Die Ausstellung "Moderne Erzählungen. Emblematische Werke aus der Sammlung Gelman Santander" umfasst insgesamt 68 Werke und läuft bis zum 17. Mai. Neben Kahlos ikonischen Bildern sind auch bedeutende Gemälde von Diego Rivera, Kahlos Ehemann, sowie von Rufino Tamayo und David Alfaro Siqueiros zu sehen. Das mexikanische Kulturministerium hatte die Schau angekündigt.
Die Sammlung hat eine bewegte Geschichte: Ursprünglich im 20. Jahrhundert von den Sammlern Jacques und Natasha Gelman aufgebaut, wurde sie 2023 von der wohlhabenden mexikanischen Unternehmerfamilie Zambrano erworben. Nach der Ausstellung in Mexiko-Stadt wird die Kollektion dauerhaft in einem neuen Kulturzentrum in Santander im Norden Spaniens untergebracht.
Teuerste Malerin der Geschichte
Frida Kahlo gilt als Kultfigur und Pionierin des Feminismus – und als teuerste weibliche Malerin der Geschichte. Erst vor drei Monaten wurde ihr Werk "El sueño (La cama)" in New York für 54,7 Millionen US-Dollar (etwa 48 Millionen Euro) versteigert, ein Rekord für ein Gemälde einer Künstlerin.
Die 1907 geborene und 1954 verstorbene Kahlo verarbeitete in ihrer Kunst chronische körperliche Schmerzen. Als Sechsjährige erkrankte sie an Polio, mit 18 Jahren erlitt sie einen schweren Verkehrsunfall. Die Folge: über 30 Operationen und jahrelanges Tragen eines Stahlkorsetts, die ihr Leben und künstlerisches Schaffen prägten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







