BND-Analyse: Russland verschleiert 250 Milliarden für Militär – die Hälfte des Etats

upday.com 4 godzin temu
Der BND warnt vor versteckten russischen Militärausgaben von 250 Milliarden Euro (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Der Bundesnachrichtendienst hat eine beunruhigende Analyse vorgelegt: Russlands Militärausgaben liegen um bis zu 66 Prozent höher als offiziell im Verteidigungshaushalt ausgewiesen. Der Kreml verschleiert systematisch einen erheblichen Teil seiner Rüstungsausgaben, warnt der deutsche Auslandsgeheimdienst. BND-Präsident Martin Jäger sieht darin eine konkrete und wachsende Bedrohung für Europa.

Im vergangenen Jahr flossen rund 250 Milliarden Euro in Russlands Militärapparat – etwa die Hälfte des gesamten Staatshaushalts. Das entspricht circa zehn Prozent des russischen Bruttoinlandsprodukts. Zum Vergleich: Im Jahr des Kriegsbeginns gegen die Ukraine 2022 lag dieser Anteil noch bei sechs Prozent, 2023 bei 6,7 Prozent und 2024 bei 8,5 Prozent. Der BND stellt fest: «In diesen Zahlen materialisiert sich konkret die wachsende Bedrohung Europas durch Russland.»

Versteckte Posten im Haushalt

Die Diskrepanz entsteht durch bewusste Verschleierung. Bauprojekte des Verteidigungsministeriums, IT-Vorhaben des Militärs und Sozialleistungen für Angehörige der Streitkräfte tauchen in anderen Haushaltsposten auf – nicht im offiziellen Verteidigungsbudget. Die russische Definition von Verteidigungsausgaben weicht massiv von der NATO-Definition ab. Offizielle russische Angaben seien oft verzerrt und bedürften weiterer Einordnung, so der BND.

Die Mittel fließen nicht nur in den Ukraine-Krieg. Russland baut seine militärischen Kapazitäten gezielt nahe der NATO-Ostflanke aus. BND-Präsident Jäger warnte bereits Mitte Oktober bei der öffentlichen Anhörung der Geheimdienstchefs eindringlich: «Russland camoufliert seine Absichten, zielt in Wahrheit darauf ab, unsere Grenzen auszutesten.» Moskau wolle die NATO untergraben, europäische Demokratien destabilisieren und Gesellschaften spalten und einschüchtern. Europa müsse sich auf eine weitere Verschärfung der Lage vorbereiten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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