Sturm «Nils» hat in Frankreich ein Menschenleben gefordert und in weiten Teilen Südwesteuropas schwere Schäden angerichtet. In der Nacht zu Donnerstag starb ein Lkw-Fahrer, als herabfallende Äste sein Fahrzeug trafen. Etwa 850.000 Haushalte waren am frühen Morgen in Südfrankreich ohne Strom. Der französische Wetterdienst Météo France beschrieb die seltene Kraft des Unwetters.
Innenminister Laurent Nuñez bestätigte den Todesfall. In fünf südfranzösischen Départements galt die höchste Unwetterwarnstufe Rot. Die Behörden verhängten Verkehrsbeschränkungen für Straßen und cancelten zahlreiche Zugverbindungen. Windgeschwindigkeiten erreichten über 160 Kilometer pro Stunde.
Orkanböen in Spanien
In Katalonien verletzten sich mindestens sieben Menschen durch umstürzende Bäume oder einstürzende Mauern. Der spanische Wetterdienst Aemet meldete Windgeschwindigkeiten bis zu 167 Kilometer pro Stunde in der Region um Barcelona. Die Zeitung La Vanguardia berichtete von diesen Extremwerten.
Die Behörden riefen für Katalonien die Alarmstufe Rot wegen extremer Windstärken aus. Schulen blieben geschlossen, der Bahn-, Straßen- und Flugverkehr wurde eingeschränkt. Auf Mallorca maß Aemet in Bergregionen Böen bis zu 150 Kilometer pro Stunde.
Autobahnbrücke in Portugal betroffen
In Portugal brach ein Deich am Fluss Mondego. Die Böschung vor einer Autobahnbrücke stürzte ein, die Hälfte der Fahrbahn der A1 fiel herunter. Die wichtige Verbindung zwischen Lissabon und Porto bleibt für mehrere Wochen gesperrt, berichtete der staatliche TV-Sender RTP. Die Brücke selbst nahm keinen Schaden.
Portugal und Spanien kämpfen seit Ende Januar mit zahlreichen Sturmtiefs. Eine ungewöhnliche Großwetterlage über dem Atlantik verursacht die Serie von Unwettern.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.










