Der Musiker Gil Ofarim hat im Dschungelcamp überraschend neue Aussagen zum sogenannten Davidstern-Skandal gemacht. Der 43-Jährige behauptet in der RTL-Show «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!», die Videoaufnahmen im Leipziger Verfahren seien nicht original gewesen. «Es wurde nachgewiesen, dass das Band nicht das Originalband ist. Es wurde nachgewiesen, dass von allen Kamera-Aufnahmen mehrere Sekunden gefehlt haben», sagte Ofarim in der Abend-Sendung.
Ofarim dürfte damit neue Kontroversen auslösen. Der Musiker hatte sich zuvor im Dschungelcamp bedeckt gehalten, als Mitcamper ihn zum Fall befragten. Seine Anwälte hatten sein Schweigen mit einer Unterlassungserklärung begründet.
Schweigen auf Anraten der Anwälte
Sein Verteidiger Alexander Stevens und Strafrichter Thorsten Schleif hatten am Mittwochabend in einem Instagram-Live erklärt, Mandanten werde oft geraten: «Am besten sagst du gar nichts mehr darüber.» Nun äußerte sich Ofarim dennoch – und griff die Beweislage frontal an. «Das Video, das der Digitalforensiker hatte, ist nicht das Original», so der Musiker.
Der Fall von 2021
Der Skandal begann 2021, als Ofarim auf Instagram behauptete, ein Hotelmitarbeiter habe ihn aufgefordert, seinen Davidstern abzunehmen, bevor er einchecken könne. Ofarim erstattete Anzeige, der Hotelmanager verklagte ihn wegen Verleumdung.
Ein Digitalforensiker wertete sieben Überwachungsvideos aus. Das Gutachten legte nahe, dass die Davidstern-Kette beim Check-in nicht sichtbar war.
Ein Zeuge will den Davidstern allerdings «gesehen» haben.
Das Gericht stellte das Verfahren in Leipzig ein, nachdem Ofarim vor Gericht gestand und sich entschuldigte. «Die Vorwürfe treffen zu. Es tut mir leid», sagte er damals. Ofarim zahlte als Auflage 10.000 Euro.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









