Die deutschen Skirennläuferinnen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann sind im olympischen Super-G in Cortina d'Ampezzo ausgeschieden. Beide galten als Mitfavoritinnen auf eine Medaille, doch Fahrfehler warfen sie aus dem Rennen. Für Aicher bedeutet das Aus das verpasste Ziel, als erste deutsche Frau seit Katja Seizinger 1998 drei Olympiamedaillen bei denselben Spielen zu gewinnen.
Weidle-Winkelmann erklärte nach dem Rennen: «Wir dachten, dass es nicht so kompliziert wäre.» Die schwierige Strecke habe sie unterschätzt: «Aber mit den Wellen ist es tricky da runter.» Dennoch verteidigte sie die offensive Fahrweise: «Bei Olympia muss man einfach riskieren, besser als langsam runtereiern.»
Aicher, die mit ihrer Startnummer eigentlich bessere Bedingungen hatte, äußerte sich im ZDF selbstkritisch: «Es war nicht wirklich ein ganz einfacher Lauf. Aber mit meiner Nummer sollte man schon wissen, wo es lang geht.»
Gold für Brignone trotz Verletzung
Den Olympiasieg sicherte sich Federica Brignone aus Italien. Mit 35 Jahren wurde sie zur ältesten alpinen Olympiasiegerin der Geschichte. Bemerkenswert: Die Italienerin hatte weniger als ein Jahr vor den Spielen eine schwere Knieverletzung erlitten. Silber ging an Romane Miradoli aus Frankreich (+0,41 Sekunden), Bronze an Cornelia Hütter aus Österreich (+0,52 Sekunden). Auch weitere Medaillenkandidatinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka schieden aus.
Aichers Medaillenjagd geht weiter
Aicher hat bereits Silber in der Abfahrt und in der Team-Kombination gewonnen, Weidle-Winkelmann holte Silber im Team-Wettbewerb. Die nächste Chance auf eine dritte Medaille bietet sich Aicher am kommenden Mittwoch im Slalom. In dieser Disziplin fuhr sie in der aktuellen Weltcup-Saison drei Mal aufs Podium und zeigte in der Team-Kombination die beste Slalom-Leistung. Ob sie am Sonntag auch im Riesenslalom startet, ist noch offen.
Nur drei deutschen Frauen gelang bisher der Gewinn von drei Olympiamedaillen bei denselben Spielen: Annemarie Buchner 1952 in Oslo, Rosi Mittermaier 1976 in Innsbruck und zuletzt Katja Seizinger 1998 in Nagano.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.










