Ein Großfeuer am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt hat ein internationales Milliardenprojekt gefährdet. Das Feuer brach am Donnerstagmorgen gegen 6.20 Uhr in einem Gebäude der Forschungseinrichtung aus. Heute beginnen die Untersuchungen zur genauen Brandursache und zum Schadensausmaß.
Rund 160 Feuerwehrleute aus Darmstadt und der gesamten Region kämpften stundenlang gegen die Flammen. Erst am Donnerstagabend war das Feuer weitgehend gelöscht. Am Freitagmorgen führten die Einsatzkräfte noch Nachlöscharbeiten durch und suchten nach möglichen Glutnestern. Ein Sprecher der Forschungseinrichtung identifizierte die Ursache: Ein Kurzschluss in einer bereits bestehenden Anlage zur Teilchenbeschleunigung löste den Brand aus.
Milliardenprojekt Fair betroffen
Besonders brisant: Das Feuer gefährdet möglicherweise das internationale Forschungsprojekt Fair (Facility for Antiproton and Ion Research - Anlage zur Forschung mit Antiprotonen und Ionen). Die neue Teilchenbeschleuniger-Anlage kostet rund 3,3 Milliarden Euro. Der Beschleunigerring hat eine Länge von 1,1 Kilometern. Forscher wollen mit dem Projekt mehr über den Ursprung des Universums herausfinden.
Die ersten Experimente waren für Ende 2027 geplant, die Forschung mit dem neuen Beschleuniger sollte Ende 2028 starten. Ob diese Zeitpläne noch zu halten sind, ist nach dem Brand unklar.
Minister besucht Unfallstelle
Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD) besuchte die Unfallstelle. Er erklärte: «Welche Auswirkungen das Feuer auf das Großprojekt in Gänze habe, müsse abgewartet werden.» Die genaue Schadenshöhe und die Konsequenzen für den Zeitplan stehen erst nach Abschluss der Untersuchungen fest.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









