Die 25. Olympischen Winterspiele haben mit einem spektakulären Eröffnungsfest begonnen. Im Mailänder San Siro Stadion zogen Athleten aus 92 Nationen vor 67.000 Zuschauern ein. Erstmals in der olympischen Geschichte teilen sich zwei Städte die Austragung: Mailand und Cortina d'Ampezzo. Die Winterspiele kehren damit nach 20 Jahren in die Alpen zurück – mit Wettkämpfen an sieben Orten in Norditalien und 116 Medaillenentscheidungen bis zum 22. Februar.
Italiens Präsident Sergio Mattarella sprach die traditionelle Eröffnungsformel. Unter den prominenten Gästen waren US-Vizepräsident JD Vance mit seiner Familie, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die neue IOC-Chefin Kirsty Coventry. Insgesamt wurden rund 50 Staats- und Regierungschefs erwartet.
Größtes deutsches Team aller Zeiten
Deutschland schickt 185 Sportlerinnen und Sportler zu den Spielen – das größte deutsche Team bei Olympischen Winterspielen überhaupt. In Mailand trug Eishockey-Superstar Leon Draisaitl die Fahne für einen Teil der Delegation ins Stadion, in Predazzo führte Skispringerin Katharina Schmid die deutschen Athleten an. Draisaitl sagte kurz vor der Eröffnung: «Ich bin unfassbar stolz drauf.»
Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, zeigte sich zuversichtlich: «Mein Eindruck aus den ersten Tagen in Italien ist, dass unser Team D voller Vorfreude und absolut bereit ist, das Beste aus sich herauszuholen und unsere Sportnation würdig zu vertreten.»
Kontroverse um deutsches Outfit
Die deutsche Teamkleidung – ein übergroßer schwarzer Poncho mit Fischerhut – löste geteilte Reaktionen aus. Modedesigner Harald Glööckler sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Was einem hier geboten wird, ist weder innovativ noch erfrischend neu - geschweige denn ansprechend.» Nordischer Kombinierer Johannes Rydzek verteidigte dagegen den Look: «Wir alle stehen zusammen und sehen auf der Bühne toll aus. Das ist großartige Mode.»
Kulturspektakel mit Weltklasse-Künstlern
Italien präsentierte sein kulturelles Erbe mit Verweisen auf Opernlegenden Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini, Kinderbuchheld Pinocchio und italienische Küche. US-Popdiva Mariah Carey interpretierte den Klassiker «Nel blu, dipinto di blu», bekannt als «Volare». Weitere Musikstars wie Andrea Bocelli, Laura Pausini, Cecilia Bartoli und Pianist Lang Lang traten auf. Einige Kostüme stammten vom verstorbenen Modedesigner Giorgio Armani. Das Motto der Zeremonie lautete «Armonia» – Harmonie.
Die Spiele bringen besondere Herausforderungen mit sich: Die Verteilung auf sieben Orte bedeutet ungewöhnlich lange Reisewege für die 2.900 Athleten. Italien hat mehr als 6.000 zusätzliche Sicherheitskräfte eingesetzt. In Mailand demonstrierten Hunderte gegen die Anwesenheit von US-Einwanderungspolizisten, die die amerikanische Delegation schützen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








