Trump droht Iran mit Flotte - will aber lieber Atomdeal als Krieg

upday.com 2 godzin temu
Es ist das siebte Treffen zwischen Israels Premier Netanjahu und US-Präsident Trump seit Trumps Amtsantritt. (Archivbild) Alex Brandon/AP/dpa

Die Trump-Regierung hat einen Kurswechsel in ihrer Iran-Politik signalisiert. US-Vizepräsident JD Vance stellte bei einem Besuch in Baku klar: Die USA werden nicht aktiv für einen Regimewechsel im Iran intervenieren. Parallel laufen neue Atomverhandlungen in Oman, während Präsident Donald Trump einen Deal bevorzugt, aber auch mit militärischer Gewalt droht.

Vance erklärte gegenüber begleitenden Journalisten in der aserbaidschanischen Hauptstadt: «Wenn das iranische Volk das Regime stürzen will, ist das Sache des iranischen Volkes.» Die Aussage markiert eine klare Abkehr von aktiven US-Interventionen zum Sturz des islamistischen Regimes in Teheran.

Am Freitag begannen in Oman neue Verhandlungen zwischen Vertretern aus Teheran und Washington. Der Golfstaat vermittelt zwischen der Trump-Regierung und dem iranischen Regime. Im Fokus der Gespräche steht das zentrale Ziel der US-Regierung: Iran darf keine Atomwaffen besitzen.

Trump bevorzugt Atomabkommen

Nach einem Treffen mit Israels Premier Benjamin Netanjahu schrieb Trump auf Truth Social: «Es wurde nichts Endgültiges beschlossen, außer dass ich darauf bestanden habe, dass die Verhandlungen mit dem Iran fortgesetzt werden, um zu sehen, ob ein Abkommen zustande kommen kann.» Er teilte Netanjahu mit: «Wenn es zustande kommen kann, habe ich dem Premierminister mitgeteilt, dass das meine Präferenz wäre.»

Gleichzeitig drohte Trump mit militärischen Konsequenzen. Dem Online-Portal Axios sagte er: «Wir haben eine Flotte, die unterwegs ist, und eine weitere könnte folgen.» Auf Truth Social verwies er auf frühere Aktionen: «Beim letzten Mal entschied der Iran, dass es für ihn besser sei, kein Abkommen zu schließen, und sie wurden von 'Midnight Hammer' getroffen - das ist für sie nicht gut ausgegangen.»

Die Botschaft aus Washington fällt widersprüchlich aus. Während Diplomatie und ein Atomdeal Priorität haben, drohen bei Scheitern der Verhandlungen harte Konsequenzen. Für iranische Regime-Gegner dürfte die Haltung ernüchternd sein - auf aktive US-Unterstützung für einen Umsturz können sie nicht zählen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału