KI-Boom: Infineon stockt Investition auf 2,7 Milliarden auf - Dresden-Fabrik im Sommer

upday.com 3 godzin temu
Infineon erhöht die KI-Investitionen auf 2,7 Milliarden Euro (Symbolbild - KI-generiert) Upday Stock Images

Der Chipkonzern Infineon erhöht seine Investitionen in den KI-Bereich deutlich. Das Unternehmen steckt im laufenden Geschäftsjahr rund eine halbe Milliarde Euro zusätzlich in die Künstliche Intelligenz – insgesamt nun 2,7 Milliarden Euro. Grund ist die "sehr dynamische Nachfrage bei KI", wie Konzernchef Jochen Hanebeck erklärt. Die beschleunigte Investition kommt nach einem starken ersten Geschäftsquartal, in dem Infineon von der KI-Nachfrage und einer Erholung im Autogeschäft profitierte.

Die zusätzlichen Mittel fließen vor allem in den schnelleren Hochlauf der neuen Smart Power Fab in Dresden. «Ein großer Teil davon entfällt auf einen schnelleren Hochlauf unserer neuen Smart Power Fab in Dresden, die wir bereits im Sommer eröffnen – genau zum richtigen Zeitpunkt!», sagte Hanebeck. Die Fabrik produziert Leistungshalbleiter unter anderem für Rechenzentren.

Starkes Quartalsergebnis

Im ersten Geschäftsquartal, das im Oktober startete, steigerte Infineon den Umsatz um sieben Prozent auf 3,66 Milliarden Euro. Der Nettogewinn kletterte um vier Prozent auf 256 Millionen Euro. Das Wachstum wurde sowohl durch die Sparte Power & Sensor Systems als auch durch eine Erholung im Automotive-Bereich getragen.

Der Dax-Konzern aus Neubiberg bei München kündigte zudem eine Übernahme an: Infineon kauft Teile des Sensorgeschäfts von ams Osram für 570 Millionen Euro. Die Transaktion wurde am Dienstagabend bekanntgegeben.

Unterschiedliche Wachstumsaussichten

Für das laufende Jahr rechnet Infineon mit moderat steigenden Umsätzen. Allerdings entwickeln sich die Geschäftsbereiche unterschiedlich: Die Sparte Power & Sensor Systems, die Stromversorgung für Rechenzentren umfasst, soll deutlich stärker wachsen als der Konzern insgesamt. Der wichtige Automotive-Sektor hingegen legt langsamer zu – belastet durch die verhaltene Nachfrage bei der Elektromobilität.

Die Prognose basiert auf einem Wechselkurs von 1,15 US-Dollar je Euro. Ein schwächerer Dollar belastet üblicherweise das Infineon-Geschäft, wie bereits im vergangenen Quartal. Die Übernahme des ams-Osram-Geschäfts ist in der aktuellen Prognose noch nicht berücksichtigt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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