Der Halbleiterkonzern Infineon hat im ersten Geschäftsquartal Umsatz und Gewinn gesteigert. Konzernchef Jochen Hanebeck sieht eine «sehr dynamische Nachfrage bei KI» als treibende Kraft – und will die Investitionen im KI-Bereich deutlich beschleunigen.
Im ersten Geschäftsquartal kletterte der Umsatz um sieben Prozent auf 3,66 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte um vier Prozent auf 256 Millionen Euro zu. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Power & Sensor Systems, der Leistungshalbleiter für KI-Rechenzentren liefert. Das Segment-Ergebnis verdoppelte sich auf 655 Millionen Euro, die Marge stieg von 16,7 auf 17,9 Prozent.
Investitionsoffensive für KI-Boom
Infineon erhöht die Investitionen im laufenden Geschäftsjahr auf 2,7 Milliarden Euro – rund eine halbe Milliarde mehr als ursprünglich geplant. «Ein großer Teil davon entfällt auf einen schnelleren Hochlauf unserer neuen Smart Power Fab in Dresden, die wir im Sommer eröffnen – genau zum richtigen Zeitpunkt!», sagte Hanebeck. Das Unternehmen rechnet im laufenden Jahr mit KI-Chip-Umsätzen von 1,5 Milliarden Euro, im darauffolgenden Jahr sollen es 2,5 Milliarden Euro sein.
Zusätzlich übernimmt Infineon Teile des Sensorgeschäfts von ams Osram für 570 Millionen Euro. Infineon kündigte die Übernahme am Dienstagabend an und berücksichtigte sie in der aktuellen Prognose noch nicht.
Prognose und Herausforderungen
Für das Gesamtjahr erwartet der DAX-Konzern moderat steigende Umsätze. Das wichtige Autogeschäft – Infineons größtes Segment – soll wegen schwacher Nachfrage in der Elektromobilität langsamer wachsen. Der Bereich Power & Sensor Systems dagegen wird deutlich schneller als der Konzernschnitt zulegen.
Der schwächere US-Dollar belastet weiterhin. Die Prognose basiert auf einem Wechselkurs von 1,15 Dollar je Euro. Ein schwächerer Dollar wirkt sich negativ auf Infineons Geschäft aus – wie schon im vergangenen Quartal.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.













