Drei junge Männer sind in Frankreich wegen eines versuchten Überfalls auf den Chef von Binance France angeklagt worden. Die Verdächtigen, geboren in den Jahren 2004, 2005 und 2007, brachen am Donnerstag maskiert und mit Handfeuerwaffen bewaffnet in eine Wohnung in Saint-Mandé bei Paris ein. Dort hielten sie ein Paar fest und misshandelten es auf der Suche nach dem CEO des Kryptowährungs-Unternehmens. Der Fall reiht sich ein in eine Serie gewaltsamer Angriffe auf Personen mit Verbindungen zur Krypto-Branche.
Die Täter drangen zunächst in die Wohnung des Paares ein und durchsuchten diese. Wie die Staatsanwaltschaft berichtete, suchten sie dabei «offenkundig den Chef von Binance France». Anschließend griffen sie rund 20 Kilometer entfernt eine weitere Familie an, wobei eine Frau mehrfach mit einem Waffengriff geschlagen wurde.
Falsche Adresse
Die Opfer hörten während des Überfalls, wie einer der Täter sagte, es sei «nicht die richtige». Die Aussage deutet darauf hin, dass die Männer die falsche Adresse angesteuert hatten und ihr eigentliches Ziel, den Binance France-Chef, nicht fanden.
Verhaftung in Lyon
Die Ermittler konnten die drei Verdächtigen lokalisieren, observieren und schließlich bei ihrer Ankunft mit dem Zug in Lyon festnehmen.
Serie von Krypto-Angriffen
Seit Anfang vergangenen Jahres hat es in Frankreich mehrere Angriffe auf Menschen mit Verbindungen zu Kryptowährungs-Unternehmen gegeben. Im Januar wurden der Mitgründer des Unternehmens Ledger, das Krypto-Geldbörsen vertreibt, und seine Partnerin entführt. Im Mai entführten Täter in Paris den Vater eines Mannes, der mit Kryptowährungen viel Geld verdient hatte.
Bei den beiden früheren Entführungsfällen schnitten die Täter ihren Opfern jeweils einen Finger ab, um Lösegeld zu erzwingen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







