Die Gewerkschaft Verdi weitet ihre Warnstreiks bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Nordrhein-Westfalen aus. Am Freitag und kommenden Montag sollen erneut Beschäftigte in Kitas und Offenen Ganztagsschulen (OGS) die Arbeit niederlegen. Der Tarifkonflikt geht damit in die nächste Runde – kurz vor der zweiten Verhandlung am Dienstag.
Am Freitag sind Awo-Einrichtungen im Ruhrgebiet und Münsterland betroffen. Verdi rechnet damit, dass mehr als die Hälfte von über 70 Awo-Kitas in den Regionen Münster, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum und Bottrop schließen. Auch über 100 OGS in diesen Gebieten sind im Ausstand. Am Montag folgen Streiks in Düsseldorf, Wuppertal, Duisburg, Meerbusch und Neuss.
Forderungen im Tarifkonflikt
Verdi fordert 500 Euro brutto mehr im Monat für alle Awo-Beschäftigten und 300 Euro mehr für Auszubildende. Die Arbeitgeber kritisieren die Forderungen als "völlig überzogen" und beziffern sie auf einen Lohnzuwachs von rund 13 Prozent. Die Awo betreibt in NRW insgesamt 840 Kitas und 519 OGS, neben weiteren sozialen Einrichtungen wie Seniorenzentren und Beratungsstellen.
Empfehlungen für Eltern
Das Familienministerium rät Eltern, Informationen zur Streikbetroffenheit ihrer Kita genau zu verfolgen. Sie sollten nach Notgruppen für die Betreuung fragen oder sich beim Jugendamt nach Alternativen erkundigen. Das Schulministerium verwies darauf, dass die örtlichen Träger für das OGS-Personal verantwortlich seien. Es erklärte: «Für die Beschäftigten der Träger der außerunterrichtlichen Angebote, etwa in der OGS, sind die jeweiligen Träger vor Ort verantwortlich.» Betreuungsverträge enthielten oft Regelungen für ungeplante Ausfälle.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








