1,7 Prozent Inflation: Was das für Zinssenkungen der EZB bedeuten könnte

upday.com 1 godzina temu
EZB-Präsidentin Christine Lagarde bei einer Pressekonferenz zur Geldpolitik der Eurozone (Symbolbild) (Photo by Kirill KUDRYAVTSEV / AFP via Getty Images) Getty Images

Die Inflation in der Eurozone sank im Januar deutlich. Die Verbraucherpreise stiegen laut Eurostat nur noch um 1,7 Prozent im Jahresvergleich – nach 2,0 Prozent im Dezember. Damit liegt die Teuerungsrate unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Ökonomen erwarten nun verstärkte Spekulationen über mögliche Zinssenkungen.

Besonders die Kerninflation zeigt einen klaren Abwärtstrend. Ohne die stark schwankenden Preise für Energie und Nahrungsmittel zeigen die Daten ein klares Bild: Die Verbraucherpreise stiegen in den vergangenen drei Monaten auf Jahresrate hochgerechnet nicht einmal um zwei Prozent.

Ökonomen sehen Spielraum für Zinssenkung

Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, rechnet laut Reuters mit zunehmenden Spekulationen über eine weitere EZB-Zinssenkung: «[...] Setzt sich dieser Trend etwa wegen der Preissenkungen chinesischer Anbieter fort, dürften Spekulationen über eine weitere EZB-Zinssenkung aufkommen. [...]» Eine Zinssenkung sei im weiteren Verlauf des Jahres wahrscheinlicher als eine Zinserhöhung, so Krämer.

Im Hauptszenario gehe er wegen des robusten Wirtschaftswachstums von unveränderten Leitzinsen aus.

Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, sieht laut Reuters zusätzlichen Druck auf die EZB: «Die Rufe nach einer EZB-Zinssenkung dürften lauter werden. Nicht nur, dass die Teuerungsrate nun unter dem EZB-Zielniveau von zwei Prozent liegt. Vielmehr kommt nun mit den höheren Euro-Notierungen ein weiterer Punkt hinzu, der zu einem Umdenken in der EZB führen könnte. [...]»

Spannung vor EZB-Pressekonferenz

Gitzel richtet seinen Blick auf die anstehende EZB-Pressekonferenz. Er erwartet, dass die EZB die Tür für eine Zinssenkung zumindest einen Spalt breit öffnet. Marktteilnehmer dürften die Formulierungen der Notenbank genau beobachten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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